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Youporn

“Ich bin auch ein Youporn Junky”, “Youporn gibt es nur hier!” oder “Youporn ist bei Google gesperrt”, man las es im letzten Jahr an allen Ecken. Doch ausser Meldungen und News zum grossen Youporn Unfall konnte man zur eigentlichen Seite Youporn.com den ensprechenden Blogs oder seriösen Nachrichtendiensten nichts weiter entnehmen. Noch nicht mal ein Link zu Youporn war zu finden, geschweige denn ein geiler Youporn Clip.
Wie denn auch; das ganze Problem existiert nur in Deutschland: In keinem anderem Land wurde Google unter Vorhaltung des vermeintlichen Jugendschutzes überzeugt, Youporn aus seinem SuchIndex zu streichen. Somit fand auch nur eine national begrenzte Berichterstattung zum Vorfall der Streichung von Youporn aus der Über-Suchmaschine statt, die eben genauso wie google.de an gewisse Richtlinien in Deutschland gebunden ist.

Zur kleinen Auflockerung ersteinmal ein lustiges Youporn Video:

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Das Youporn Dilemma

Eine Folge dieses seltsamen Umstandes ist, dass wir nun einem mit Youporn Spam zugemüllten Google-Index gegenüberstehen, der dem nach Youporn Suchenden eigentlich keinen merklichen “Mehrwehrt” bietet: Der hilflose Internet-Anwender in Deutschland, der infolge des Hypes um Youporn von dieser geilen Seite gehört hat, aber nicht in der Lage ist http://www.youporn.com in die URL-Zeile seines Browsers einzutippen, sondern nur das Befüllen des Google-Suchschlitzes kennt, klickt irritiert von einem Youporn Spam zum nächsten und wird dabei automatisch vom Suchenden zum Geldbringer. Denn die Webmaster gut platzierter Seiten sind ja nicht blöd und kommen ihm zwar nicht mit einem direkten Verweis zu Youporn.com entgegen, biedern sich dafür aber oft mit im Sinne des deutschen Gesetzgebers nicht minder zwielichhtigen Werbeangeboten an, die nach Berichten vom User scheinbar auch sehr gerne wahrgenommen werden.

Der endgültige Hype um Youporn, zuerst angekurbelt durch erfolgreicher Bericherstattung der Bild-Zeitung und die folgende Sperrung bei google.de, wurde aber erst losgetreten, als Arcor, ein recht grosser ISP in Deutschland, dazu gezwungen wurde, seinen Anwendern, den Zugang zu youporn zu unterbinden. Diese Medien-Peaks lassen sich gut nachvollziehen, wenn man einmal Google-Trends zu Youporn befragt.

Das ist doch alles Unsinn: Man muss doch feststellen, dass hier nicht aufgrund irgendeines schutzbedürftigen Jugendlichen gehandelt wurde, sondern vielmehr wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

Youporn, ich bin dabei!

Ich gebe es zu, eventuell bin ich auch von wirtschaftlichen und ganz bestimmt von sportlichen Interessen geleitet, wenn ich mit diesem Beitrag, der auch nicht sonderlich gehaltvoll ist, meinen Youporn Kameraden den Kampf ansage. Ich will auch beim Youporn Hype mitmachen und ganz weit oben mitspielen.

Wirklich besorgten Eltern, die ihre Kinder nicht ausreichend aufklären oder beaufsichtigen können oder wollen, sei die Installation eines Internet-Filters angeraten. Weitere Information hierzu finden sich zum Beispiel auf icra.org oder rtalabel.org.
Und wenn die Kinder in der Lage sein sollten, diese Filterprogramme zu umgehen, dürften sie meiner Meinung nach schon die ausreichende Reife zum Besuch von Youporn oder anderen Porno-Seiten mitbringen.

Weitere Youporn Informationen bei bekannten Online Magazinen in Deutschland:

Youporn beim Spiegel

Youporn bei Heise

Youporn bei Golem

Wie man sieht, kann man mit dem Lesen von Youporn relevanten Artikeln ganze Wochen füllen.


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